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Drohnen-Geld sinnvoll anlegen
29|03|2013



Das neue Geschäftsfeld für "Zocker" in der Finanzwirtschaft? [Bild: Wikimedia Commons | U.S. Air Force photo by Bobbi Zapka

Seriöses Investment statt spekulativer Berichterstattung

Der arme Thomas de Maizière: Die Frau Kanzler Merkel steht hinter ihm. Drohnen hin und her. Millionen im Sand her und hin. Also darf er noch ein wenig rumhampeln, nichts erklären, weil es nichts zu erklären gibt, und dann wird er dahin gehen müssen, wohin die Merkel-Verteidigungsminister bisher alle gehen mussten: In den Ruhestand. Und immer stand die Merkel hinter ihnen.

Das Spielbein zitterte schon, das Standbein stand, jetzt, nein noch nicht, aber jetzt, jetzt holt das Spielbein aus und tritt dahin, wo eine Dame nicht hintritt. Und das war es dann. Hier liegt das brennende Interesse der deutschen Medienlandschaft: Tritt sie noch vor dem 5. Juni zu, vor dem Tag, an dem de Maizière dem Verteidigungsausschuss das Drohnen-Desaster erklären will, obwohl es nicht zu erklären ist. Oder kurz nach dem Erklärungsnotstand? Anders als der rücktrittgeile Medienmainstream wendet sich die RATIONALGALERIE einer seriösen Frage zu: Was geschieht mit den Millionen und Abermillionen, die nach der Stornierung der diversen Drohnenprojekte frei werden? Hier eine Reihe von Vorschlägen:

Das Opium-Investment

Jeder weiß, dass die Bundeswehr über ein ganzes Jahrzehnt den Opium-Handel in Afghanistan geschützt hat. Das hat viel Geld gekostet. Wenn die Bundesregierung jetzt, im Moment des Teilabzuges deutscher Truppen, ein paar Drohnen-Millionen in den Opium-Handel investieren würde, könnte ein Teil des Geldes aus den Erträgen des Handels wieder reinkommen. Denkbar wäre, Transportmaschinen der Bundeswehr für den Schmuggel des Rauschmittels einzusetzen. Zum einen würde Bundeswehr-Gerät erstmalig mehr Geld einbringen als es kostet. Zum anderen sind die Hoheits-Zeichen an den Maschinen eine gewisse Garantie dafür, dass Drogenfahnder aller Länder von der Kontrolle dieser Maschinen absehen würden. Zu Not könnte der neue Bundes-Drogen-Minister noch eine Kompanie der Spezialeinheiten mitschicken.

Das Geldmaschinen-Investment

Schon seit langem druckt die Europäische Zentralbank, mit Billigung der Bundesregierung, Milliarden von Euros, um diverse Banken zu retten. Mit den Drohnen-Millionen könnten problemlos neue Druckmaschinen angeschafft werden, die jede Menge fälschungssichere Euros ausspucken würden, die man dann unter die Leute brächte. Dass hätte drei wunderbare Parallel-Effekte: Zum einen wäre der Bundeshaushalt auf Jahrzehnte saniert. Zum anderen würde die mit der Geldschwemme verursachte Superinflation die Schuldentilgung beträchtlich erleichtern. Und last but not least, wäre endlich genug Geld da, um neue Drohen zu bestellen. Die hätten dann den geforderten Kollisionsschutz und könnten nicht nur den europäischen Luftraum ungestraft überfliegen, sondern auch den beliebig anderer Länder: Wer sagt denn, dass nur der Handel mit Opium einträglich ist? Transportflüge mit Kokain aus Kolumbien, zum Beispiel, wären dann einträglich und ohne Personalverluste zu organisieren.

Das Event-Investment

"Deutschland sucht den Superkanzler", diese Sendung könnte, powerd by Bundeswehr, unter der bewährten Leitung von Günther Jauch endlich auf RTL starten. Kandidaten aus allen Schichten des Volkes kämen vor die Kamera und zum Zuge. Ein einmaliges Demokratieverständnis würde, unter den bewundernden Augen der Nachbarländer, seinen Weg in den demokratischen Fortschritt nehmen. Die Juroren würden, gegen ein geringes Anzeigenhonorar, von den Medienhäusern Springer, Bertelsmann, Gruner & Jahr und Burda gestellt werden, und keiner würde sich wundern, wenn am Ende des langen, harten Verfahrens Angela Merkel ausgesucht würde. Alle vier Jahre wiederholt, könnte diese Art der Kanzlerwahl schließlich Eingang in die Verfassung finden, und wenn die Kanzlerin sich doch noch zum Gebären entscheiden wollte, wäre eine Erbmonarchie endlich gesichert.


Das Minister-Recycling Investment
Nicht nur hinter den Verteidigungsministern - Franz Josef Jung, Karl-Theodor zu Guttenberg und Thomas de Maizière - stand die Kanzlerin lange genug, um den Rock zu heben und das Spielbein zu schwingen. Auch der Umweltminister Röttgen und die Bildungsministerin Schavan haben den edlen Fussabdruck auf einem weniger edlen Körperteil verewigt. Ein Teil des Drohnen-Geldes sollte in die Wiederaufarbeitung dieser menschlichen Ressourcen investiert werden: Röttgens strahlendes Lächeln könnte der Zahnärztekammer als werbendes Blendwerk dienen, Frau Schavan ließe sich für den neuen Volkshochschulkurs "Wie bastle ich mir einen Doktor" einsetzen, Guttenberg sollte bei der Gel-Industrie werbend auf die Tube drücken und de Maizière hätte eine Zukunft bei den Auslandseinsätzen, die er so gern herbeiredet. Als Testperson, die über den jeweiligen Rohstoffländern abgeworfen würde, wäre ihm jenes kurze, aber heldische Leben sicher, das er immer für andere propagiert. Für Franz Josef Jung hat sich bisher noch keine Verwendung gefunden: Bei ihm bemüht sich die Minister-Recycling-Kommission um eine Intelligenz-Anreicherung, die einen Neu-Einsatz erst möglich machen würde.

So könnte das eingesparte Restgeld aus den gestoppten Drohnen-Projekten höchst sinnvollen Investments zugeführt werden, die dem Land dienlich sein würden. Allerdings gibt es einen weitaus radikaleren Vorschlag, der für das Land sinnvoller wäre als alles andere:
Sparen wir uns diese Regierung.


Uli Gellermann

Quelle: Rationalgalerie


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