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Hafen- und Industriepolitik gefährdet den Tourismus
08|10|2009



Arroganz kommt weiter, dachten die Wilhelmshavener und propagieren zusammen mit dem lokalen Heimatblatt defizitäre Hafenpolitik als Maß der Dinge nun nicht mehr bis Hooksiel, sondern weit darüber hinaus, bis nach Schillig!

Dr. Hartmut Luft widerspricht Wirtschaftsförderer Dr. Fritz Kleinsteuber

Wangerland – „Wer jetzt noch nicht erkennen will, wie stark der Tourismus im Wangerland durch die in Wilhelmshaven eingeleitete Hafen- und Industriepolitik gefährdet ist, entzieht sich der wirtschafts- und sozialpolitischen  Verantwortung für unseren Lebensraum.“

Mit dieser Warnung tritt Prof. Dr. Hartmut Luft als Tourismuswissenschaftler dem Geschäftsführer der Jade Wirtschaftsförderung GmbH Dr. Fritz Kleinsteuber gegenüber, der auf dem Wirtschaftsforum 2009 im Schloss Gödens eine Industrielandschaft von Wilhelmshaven bis Schillig anvisierte. Nach den Eindrücken von Luft wird sich keiner aus touristischer Sicht dem Betrieb des Jade-Weser-Ports widersetzen wollen, da seine Besichtigung – wie die bisherige Frequentierung des Besucherzentrums zeigt – einer besonderen Erlebnisvermittlung dienen wird.

Der Küstenraum bis Hooksiel ist ohnehin von der Hafenwirtschaft sowie Öl- und Chemieindustrie eingenommen. Doch ein weitergeführter Ausbau der Hafen- und Industriewirtschaft entlang der Küste würde die Existenz der Tourismuswirtschaft im Wangerland und somit auch die Lebensgrundlage einer Vielzahl der dort lebenden Einwohner zerstören, zumal in Zukunft die naturlandschaftlichen Aufenthaltsbedingungen noch mehr einen Einfluss auf den Urlaubsverkehr nehmen werden.

Der Tourismus – wie Luft vermerkt – erfüllt bisher im strukturschwachen Nordseeküstenraum eine bedeutende Ausgleichsfunktion, indem er nicht nur eine hohe, sondern auch breite Einkommenserzielung auslöst.

Die Umsätze aus dem Tourismus verteilen sich über das Gastgewerbe und über die Privatvermietung hinaus auf viele andere Gewerbezweige. Luft hat für die Gemeinde Wangerland unter Zugrundelegung der Übernachtungszahlen, Tagesbesuche, Tagesausgabensätze sowie des zu veranschlagenden Multiplikatoreffekts eine tourismusbedingte Wertschöpfung von ca. 32 Mio. Euro errechnet; dieser Betrag nimmt immerhin 20 Prozent des Gesamteinkommens im Wangerland ein. Dabei muss in diesem Zusammenhang auch mitbeachtet werden, dass die bisher erzielten Einnahmen im Tourismus in einem hohen Maße mit einem persönlichen Vermögenseinsatz verbunden sind.

Die von Dr. Kleinsteuber beführwortete Fortführung hafenorientierter Gewerbeansiedlung bis hin nach Schillig würde niemals die mitbewirkten Einkommensverluste im Tourismus kompensieren können, zumal führende Wirtschaftsinstitute die Wiedererlangung des Contantainerumschlagsniveaus der Vorjahre in Frage stellen.

Die von Dr. Kleinsteuber in Aussicht gestellten zahlreichen Geschäftsreisenden werden keine hohe Nachfrage von Unterkünften auslösen, da sowohl unsere eng verknüpfte Verkehrsstruktur als auch die zunehmend geführte elektronische Kommunikation die Notwendigkeit einer Übernachtung immer weniger erforderlich macht.

Quelle: Jeversches Wochenblatt


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