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Boomtown Hero
05|09|2011



Der in die Jahre gekommene "Hero" Eberhard Menzel, der eigentlich schon vor Jahren in den Ruhestand hätte verabschiedet werden müssen.

Was war das doch für eine kleine, schmuddelig graue Stadt.

Doch dann kam Er - und machte das Licht an, daß alles erstrahlte. Jetzt ist die Stadt groß, schön und sauber - und nun geht Er weg und macht das Licht wieder aus. Was soll nur werden? - Duster wird´s.

Doch nicht ganz. Ein Samenkorn ist gelegt und darf nun wachsen, als ein Lebensbaum, Früchte tragend für alle, die mit Ihm daselbst ausharrten in Geduld und treuer Zuversicht - wartend auf Godot. Eine Pflanze im Garten der Glücklichen, verschwenderisch gedüngt mit den so gern gegebenen Spenden erwartungsfroher
Steuerzahler des ganzen Landes. Sein Containerhafen ... am so tief, tief, tiefen, seeschifftiefen Fahrwasser.

Und oben am Deich steht eine Bank und riesige Schiffe tuten zum Gruß. Und der Mann, der da sitzt, tutet zurück ...

Ätsch, ätsch, ätsch, so tönt es, wie aus Posaunen ruhmvoll röchelnder Rachsucht, in die Ohren der Zweifler, der Nestbeschmutzer, Skandalisierer, der Miesmacher und Internetschmierer, in bildgewaltigen Halbschlafsequenzen.

What a day for a daydream ... Ein politisches Urgestein träumt. Stoned?
 
Die Legendenbildung beginnt. Die Nordwest Zeitung fängt schon mal an, wenn auch mit verhaltener Kritik so, daß die Wilhelmshavener Zeitung den Bericht lieber ignoriert. Sie müßte ja sonst auch noch diese Kratzer auspolieren.
 
Politisches Urgestein - wichtig bis schwergewichtig, doch kein Ballast. So oder so ähnlich bastelt man einen Hero. Der schaut dann versonnen in den Spiegel und bestaunt beim Krawatte binden eine Legende, die er selber ist. ...
 
Der da auf seiner Bank sitzt, ist der Macher, der sich just aus dem Staube macht, da alles in die Grütze geritten wurde. Schadlos, denn es war nie sein Vermögen, das verplempert wurde. Nix hat geklappt - und die Stadt ist wüst und leer und pleite. Pokert auf die Zukunft.
 
Fünfundzwanzig Jahre Kündigungsschutz, so wird man Urgestein, aus dem die Nachwelt Monumente schnitzt. Die Schablone wird gleich mitgeliefert. Lachendes Gesicht im Mythenmantel, das Kinn wachstumsbeschleunigend vorgereckt und ein Blick, dem die Zukunft dauerhaft gegenwärtig ist. Ein prima Motiv für Andenkenläden, ein Hero als Mitbringsel ... Man kann da viel machen.
 
Und natürlich:
Ein Hero schreibt ein Buch. Das muß so. Ein Lebenswerk will ins Regal. Fünfundzwanzig Jahre ursteiniges in Buchdeckel gebannt, da ist gut Blumen pressen.

 
Wovon wird die Geschichte handeln? Wird sie den mutigen Kampf eines einsamen Kämpfers beschreiben, der im Kampf gegen Windmühlenflügel den Sieg hoher Schornsteine ertrotzt? - Wie vor vierhundert Jahren Cervantes Ritter von der traurigen Gestalt.
 
Es packt einen die Neugier. Wie wird der Titel des Buches sein?
 
"Versprochen, gebrochen", ist schon vergeben, geschützt für die Memoiren der Angela Merkel und steht für ein bürgermeisterliches Resume nicht zur Verfügung. Schade. Auch wenn die Arbeitsplatzlüge selten so glanzvoll war, der Titel ist weg.
 
Vielleicht könnte die WZ ja ein schönes Preisausschreiben machen:
"Stillstand sucht Überschrift" ... oder sowas in der Art.
 
Sehr schön wäre ja auch, für Leute, die nicht gern lesen, ein großer dioktrinfreier Bildband: "Humor ist, wenn man trotzdem lacht" - 25 Jahre Portraitkunst eines Heimatblattes.
 
Auf der Suche nach einem passenden Titel, der ja einem möglichen Inhalt wie ein Kristallisationskern innewohnen sollte, alles bindend, gäbe es echt knackige Vorschläge zu machen. Hier nur drei - und nur mal so.
 
Wie wär´s mit:
"Das Ebizentrum" - Ein Vulkan macht Pause oder: "Scheinschwanger" - Ideen, die die Welt nie sah. Doch herausragend passend, weil so schlicht menschlich, erscheint mir der Titel:

"Ebi und ich" - Weshalb ich mir das Du anbot.

Aber, Geduld! Man darf gespannt sein, was sich da noch so entwickelt. Da wird noch einiges kommen. Glorie braucht Zeit, wächst langsam.
 
Die Hauptsache ist, man strickt auch selbst beständig, brävlich und fleißig weiter an seiner eigenen Legende. Machen wir doch alle, die wir uns wichtig sind. Oder?

Robert Zimmermann war auch nie Hobo, tat nur so und nannte sich Bob Dylan.

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Wilhelm Schönborn
Investigativer Rentner

Anmerkungen
Wikipedia: zu Urgestein
Die Verwendung des Begriffs wird in der Fachsprache generell vermieden. ... erfreut sich in der Literatur und Presse aber noch durchaus der Beliebtheit ... um bildhaft besonders alte Gesteine oder gar extraterrestrische Gesteine zu beschreiben. Es könnten also auch Aliens sein?

Stichwort "Heroen":
Die Griechen nennen eine Gruppe übermenschlicher, zu verehrender Wesen seit Homer Heroen. Sie sind Halbgötter, die sterblich, aber dennoch halb göttlich sind. ... Seit dem 5. Jahrhundert vor Christus können Personen zu Heroen werden und einen Kult erhalten.
Na bitte! Wenn das so ist - denn man zu.

Links:
Zwei Urgesteine der Politik treten ab

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