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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

OB-Kandidat Andreas Wagner: Vom Regen in die Traufe?
11|03|2011



Andreas Wagner, Oberbürgermeisterkandidat der Wilhelmshavener CDU.

Krisensichere, nachhaltige Arbeitsplätze braucht das Land, beinahe egal woher, eine Phrase, die uns fast überall und minütlich begegnet.

Leider ist das, was Andreas Wagner [CDU Oberbürgermeisterkandidat] "predigt" nur aufgewärmte Konzepterei aus vergangenen Tagen.

Flächen hatte die Stadt Wilhelmshaven schon unter dem verstorbenen "Wilhelmshavener Wirtschafts-Guru" Wolfgang Frank gekauft, die sich als "Windei" entpuppten. Auf dem sogenannten Voslapper Groden Süd kauften sich die Stadtwerke ein Stück Land, in der Hoffnung, wenn es so richtig boomt, dann verdient sich Wilhelmshaven "dumm und dusselig". Soweit die schöne Theorie.

Die Spötter fragten, ob die Wilhelmshavener Stadtwerke auf dem Stück Land einen Busbahnhof errichten wollen.

Jahre später suchte das Land Niedersachsen einen Weg, um eine Bahntrasse vom entstehenden Containerhafen zum bestehenden Schienennetz verlegen zu können, um "Stahlboxen" ins Landesinnere und wieder zum Hafen zu befördern.

Die 10 Millionen Euro, die damals bezahlt wurden, bekam die Wilhelmshavener Holding mit Zins und Zinseszins zurück. Die aus dem Grundstückskauf so entstandenen ca 12 Millionen Euro flossen aber nicht in den städtischen Haushalt, sondern in die Gesellschaften, denn die standen mehr oder weniger vor der Insolvenz, d. h. sie waren nicht mehr "liquide [flüssig]", wie es so schön heisst.

Kurz danach steckte die Stadt auf Druck des Landes 12 Millionen Euro auf "Pump" aus dem städtischen Haushalt in das Güterverkehrszentrum auf dem Containerterminal Wilhelmshaven [kurz CTW, ehemals JadeweserPort].

Andreas Wagner wärmt erneut einen Vorgang auf, mit der "alten Idee" Grundstücke anzukaufen, mit dem Wilhelmshaven schon mehr oder weniger schlechte Erfahrungen gemacht hat, und produziert wiederum ein laue Luftnummer, deren Fundament allein die Hoffnung ist, wie in den Jahrzehnten zuvor.

Belegbare Zahlen kann auch er nicht liefern, dessen Wirtschaftskompetenzen wegen seiner Tätigkeiten bei der Firma "Peine" auch schon einmal kritisiert werden:
Zitat: " ... Zur Sprache kam auch das Thema „Peine“: Auf die Frage, wie er mit dem Vorwurf umgehe, er habe das inzwischen wieder gut aufgestellte Unternehmen 2010 in die Insolvenz geführt, antwortete Wagner: „Als mit acht Prozent beteiligter Gesellschafter und einer von drei Geschäftsführern war ich derjenige, der – übrigens nach vielen von mir ausgesprochenen, unbeachteten Warnungen vor dieser Situation – zum Gericht gegangen ist. Anschließend ist es mir in hervorragender Zusammenarbeit mit dem Insolvenzverwalter gelungen, das Unternehmen Peine einem Verkauf zuzuführen und 130 Arbeitsplätze zu erhalten. Das Unternehmen besteht bis heute, ebenso die Arbeitsplätze.“ ... "
[Quelle: Lokales Heimatblatt | 10-03-2011]

Kurz, er führt ein Unternehmen das droht pleite zu gehen und bringt es in abgespeckter Version wieder zum Laufen und wird quasi zum "Doppelverdiener" [vom Gesellschafter und Geschäftsführer zum Insolvenzverwalter]?

Im Internet findet sich genau zu dieser Geschichte ein höchst interessanter Artikel:
Zitat: "Peine-Gruppe GmbH:

Mit Private Equity in die Zukunft

Seit Juli 2006 gilt beim Wilhelmshavener Herrenmode-Spezialisten Peine-Gruppe eine neue Zeitrechnung: Gemeinsam mit dem Finanzinvestor Steadfast Capital und drei Managementkollegen übernahmen die Geschäftsführer Andreas Wagner und Markus Kamsteeg die Anteile der Altgesellschafter des 1948 gegründeten Familienunternehmens. ...

... Über den M&A-Spezialisten MCF Corporate Finance kamen sie in Kontakt mit der Frankfurter Beteiligungsgesellschaft Steadfast Capital, die die Mehrheitsübernahme durchführte. Die Frankfurter halten gut 80% der Anteile, rund 20% übernahmen die Geschäftsführer Wagner und Kamsteeg zusammen mit drei weiteren Kollegen. Über den genauen Kaufpreis schweigen alle Beteiligten – er sei aber „durchaus angemessen“. ...

... Die Übernahme beschreibt Andreas Wagner als „fast logische Konsequenz der Entwicklung“: Schon seit einiger Zeit habe sich die Familie Peine auf dem Rückzug befunden, hatte 2005 bereits die operative Führung der aus sechs Einzel­gesellschaften bestehenden Unternehmensgruppe in die Hände Wagners und seines Kollegen Markus Kamsteeg gelegt. ...

... Behutsame Neupositionierung
Im Alltagsgeschäft habe die Geschäftsführung „völlig freie Hand“, betont Dr. Markus Geiger, zuständiger Investment-Principal bei Steadfast Capital. Die nutzen Wagner und Kamsteeg, um die gesamte Gruppe behutsam, aber nachhaltig neu zu positionieren. ...

... Profitabilität mit Steigerungspotenzial
Die Zahlen zeigen, dass das Konzept aufgeht: Die Umsatz- und Ertragskurven der Gruppe verzeichnen einen „soliden Aufwärtstrend“, unterstreicht Wagner. ... "
[Quelle: Private Equity - Wir investieren | Bundesverband Deutscher Kapitalgesellschaften]

Das klingt schon ganz anders und "Private Equity" ist nicht das Rezept für ein Wirtschaftsverständnis, dass auf Arbeitnehmerfreundlichkeit beruht, sondern auf maximaler Steigerung der Rendite des jeweiligen Unternehmens.

In der Praxis überschuldet man ein Unternehmen, was oft den Ruin und vor allen Dingen Arbeitsplatzabbau bedeutet:

Zitat: " ... Nachhaltige Profitabilität mit Steigerungspotenzial und eine stetige Entwicklung des Cashflows sind für den Steadfast Capital-Manager wichtige Kriterien der Zusammenarbeit. ...

... Umso wichtiger sei ein „kompetentes Managementteam“ wie bei Peine. ..."
[Quelle: Private Equity - Wir investieren | Bundesverband Deutscher Kapitalgesellschaften]

Insgesamt betrachtet hat sich Andreas Wagner ver- und seine Fähigkeiten wirtschaftlichen Voraussehens deutlich überschätzt und empfiehlt einem Unternehmen eine "Heuschrecke" mit einer 80prozentigen Beteiligung als kompetenten Partner!

Im Internet finden sich noch jede Menge Seiten, die auch belegen, wohin "seine" Interessen und Fähigkeiten zeigen:
Zitat: " ... Interessen:
manufactiring classic mens' clothes and casuals, New markets for group products, succession management, change management, Private Equity

Gruppen und Vereinigungen:
Rotary, AWV, Kaufmännische Union, AHSC Willhelmshaven [Anm. d. Red.: Alte Herren-Verein von Alten Kösener Corpsstudenten gegründet - die Verlinkung ist ein Beispiel für die Tätigkeiten dieser "Corps"!], PCGB [Anm. d. Red.: Porsche Club Great Britain], KSCV [Anm. d. Red.: Kösener Senioren-Convents-Verband], Corps Palatia-Guestphalia and Palaiomarchia-Masovia ... "
[Quelle: www.linkedin.com]

Andreas Wagner ist in konservativen Kreisen also bestens vernetzt, auch mit Verbindungen oder völlig altruistischen Unternehmensverbänden, wie dem Rotary-Club und Organisationen, wie z. B. dem Allgemeinen Wirtschaftsverband - zukünftige Interessenskonflike natürlich völlig ausgeschlossen.

In seiner Vita fehlt als finales Produkt eigentlich nur noch der "Atlantik Brücke e. V."!


Wenn das sein Verständnis und der Weg für Wilhelmshavens wirtschaftliche Zukunft sein soll, na denn "Prost Mahlzeit"!

Konkret wirft auch er nur abgegriffene "Wirtschafts-Stereotypen mit maritimem Anstrich in den Raum, um sein Publikum zu begeistern und "Hafenaffin" zu machen:
Zitat: " ... Ähnlich wie bei einem in Schieflage geratenen Unternehmen müsse Wilhelmshaven das Ruder herumreißen und wieder in ein besseres Fahrwasser geführt werden. Motor dafür sei aus seiner Sicht der Mittelstand, sagte Wagner."
[Quelle: Lokales Heimatblatt | 10-03-2011]

... ´mal ganz ehrlich:
Wo sind sie denn, die vielen konkreten Ideen für den Mittelstand?

Gerade in Zeiten anstehender Wahlen und hoffnungsloser Verschuldung verkaufen sich aufgewärmte Träume und Visionen und deren "Botschafter" in "Boomtown" immer noch bestens.

Seifenblasenopern und SeifenblasenkandidatInnen hat und hatte Wilhelmshaven nun aber wirklich schon zur Genüge!


Wolf-Dietrich Hufenbach
Dokumentarfilmer | Wilhelmshaven

Links:
26.10.2009 Peine-Gruppe ist insolvent
Andreas Wagner [Profil]: www.linkedin.com
2006: Mit Private Equity in die Zukunft
Private Equity [Wikipedia Erläuterung]
09|03|11 The Winner is: Cuxhaven

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Eine Menge Wilhelmshavener Bürgerinnen protestieren unter dem Motto "Planungswahnsinn am Banter See tut 5.000 Menschen weh" für den Erhalt des Banter Sees, so, wie er ist. Sie wehren sich gegen eine Wohnbebauung für "Priveligierte". Mehr dazu in einem Video ... [das Bild ist vom 15-07-2014] ... .... zum Video | youtube ...



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