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Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Stil- und respektlos ist einzig und allein der Alt-OB Menzel
21|09|2011



Bekannt ist Eberhard Menzel für sein künstliches Lachen, eine Fassade, die sich nicht wirklich ergründen lässt.

„... Nun könnte dies als Stil- und Respektlosigkeit abgetan werden angesichts einer zwei Tage zurückliegenden Wahl … „ . Originalzitat von ihm selbst, dem abgetretenen Herrscher von WHV, aus seiner eigenen Rundmail an seine ehemaligen Genossen.

Was sich der gerade seit ein paar Tagen im Ruhestand befindliche Alt-OB Eberhard von Menzel sich hier leistet, sucht seinesgleichen in der bundesrepublikanischen Landschaften von ausgedienten Amtsträgern.

NACH der erfolgten Kommunalwahl und nachdem er sich selbst im Wahlkampf massiv gegen den von seiner eigenen Partei auserkorenen OB-Kandidaten Thomas Städtler eingesetzt hat, tritt Menzel nach. Er erwähnt den durch eine parteiinterne demokratische Wahl ausgesuchten Kandidaten nicht einmal mit seinem bürgerlichen Namen, sondern nur mit „S.“, so wie einen Verbrecher, den man nicht mit ausgeschriebenem Namen nennen darf, „weil dieser sich ja noch in einem laufenden Verfahren“ befindet. „Die vom Kreisvorstand einberufene Findungskommission hatte den Kandidaten S. aus L. bereits aussortiert und als ungeeignet für Wilhelmshaven befunden.“

Er redet von seinem potentiellen Nachfolger außerdem wie von einer Leergutflasche, die in einem Automaten als nicht mehr pfandtauglich „aussortiert“ wird. Wer bitteschön ist hier respektlos??

Eberhard Menzel merkt offenbar gar nicht, wie viel er durch seine eigenen Worte über sich selbst verrät:

Erstens steht ihm als scheidender Oberbürgermeister aus Altersgründen überhaupt keine Einmischung in die Findung eines neuen Kandidaten zu. Jeder, der selber mal aus einem Amt ausgeschieden ist, weil einfach die Zeit abgelaufen ist, so daß man sich selbst gar nicht mehr mit im Wettbewerb um das neue Amt befindet, weiß, daß sich das nicht gehört. Es zeigt, für wie größenwahnsinnig Menzel sich selbst hält.

Zweitens ist der neue Kandidat Städtler, den Menzel nicht einmal mit seinem Namen nennen will, durch eine demokratische Wahl zustande gekommen [parteiintern]. Das mag gegen den Gutsherrenstil des SPD-Mitglieds Menzel verstoßen, am liebsten hätte er selber seinen Nachfolger einfach benannt ohne großen Mitglieder-Firlefanz. Die SPD-Parteibasis verachtet er also offenbar auch. Durch die er zu diesem Amt überhaupt erst gekommen ist! Aber er unterscheidet dann ja „feinsinnig“ zwischen einer „alten“ und „neuen“ SPD, was auch immer er damit meint.

Wir halten also fest: Herr Menzel hat von Demokratie noch kein Milligramm verstanden, obwohl er 25 Jahre ein durch demokratische Wahl zustande gekommenes Amt innehatte. Eine tolle Bilanz!


Drittens: Bei genauerem Lesen seines Rundumschlags gegen alle seine bisherigen Kritiker -nach Amtsübergabe wohlgemerkt- wird deutlich, für wessen Knecht Alt-OB Menzel sich selber wirklich hält:
„Dass er [Anm. des Verfassers: Städtler] außerdem zum Tricksen und Täuschen neigte, machte es nicht leichter - ich denke nur an das Thema Kohlekraftwerke, … „

Eberhard Menzel sah sich im Laufe seiner Amtszeit weniger als Vertreter der Interessen der Wilhelmshavener Bevölkerung, sondern vielmehr als willfähriger Marktschreier von Großkapital- und Industrieinteressen. Er sehnte sich in seinem Herzen immer mehr nach Anerkennung durch einen Oberen von e-on oder z.B. Walther Leisler-Kiep [ICI und CDU-graue Eminenz im Hintergrund], als nach Anerkennung durch z.B. der Voslapper Bürger, die durch seinen Jade-Weser-Port jetzt nicht nur einen Strand, sondern ihre Lebensqualität und überdies Grundstückswerte in Millionenhöhe verloren haben. Ohne Entschädigung. Eberhard Menzel war der selbsternannte Missionar [„Visionär“] der Industrie.

Der ehemals „grünen Stadt am Meer“ hat er damit den endgültigen Todesstoß versetzt.

Von den im Stadthaushalt aufgetürmten sichtbaren [120 Mio. Euro] und unsichtbaren [geschätzten 150 - 200 Mio. Euro] Schulden haben wir noch gar nicht gesprochen. Die 45% Wahlergebnis für seine eigene Person bei den letzten OB-Wahlen hat er in der Tat „gewinnbringend“ für das Vermögen und die zukünftige Handlungsfähigkeit der Stadt eingesetzt. Minus 200% Kapitalverzinsung grob geschätzt. Das ist Rekord! Darauf kann er gewiß stolz sein.

Das braucht er sich auch nicht „von anderen in die Schuhe schieben“ lassen, wie er in seiner Rache- und Haßmail gegen eigene Parteigenossen wütend vermerkt. Dieses Kunststück hat er sich schon selber in seine Latschen hinein geschmuggelt.

Seine Angst vor Aufdecken seiner „Regierungsleistung“ der letzten 25 Jahre scheint wirklich groß zu sein. Was für einen anderen Grund sollte sein Kabinettsstückchen [Haßmail] ein paar Tage nach seinem eigenen Abtritt sonst haben?

Oder ist er vielleicht doch nur einfach die „beleidigte Leberwurst“, die gerne in einem Fußballstadion von tosenden Fans, den übrig gebliebenen knapp 80.000 Bürgern in Wilhelmshaven, verabschiedet worden wäre? Mit einer Dia-Show seiner ganzen Glanzleistungen und Höhepunkte seiner Laufbahn?

„Narziss oder Goldmund?“, könnte man jetzt mit Hermann Hesse berechtigt fragen. Ob dem Literaten Hesse allerdings ein Zusammenhang seines berühmten Werkes mit dem sich selbst bemitleidenden Alt-OB Menzel recht wäre, ist wohl eher nicht zu vermuten.

Einen schönen Ruhestand wünscht Herrn Menzel herzlich

Heidi Berg

Links:
11|08|2011 OB Menzel: sein letzter Coup?
11|12|2010 Investmentbanker Joe O.B. Menzel

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