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Die Medien sind schuld! [...daß ich gelogen habe...]
02|03|2011



Geradezu haarsträubend, der medial inszenierte Abgang eines Verteidigungsministers mit "live-sende"-Verbot.

Der Rücktritt von Verteidigungsminister zu Guttenberg:

„ ...Grüß Gott, meine Damen und Herren. Ich habe in einem sehr freundschaftlichen Gespräch die Frau Bundeskanzlerin informiert …Und ich gehe nicht alleine wegen meiner so fehlerhaften Doktorarbeit, wiewohl ich verstehe, dass dies für große Teile der Wissenschaft ein Anlass wäre...  mit Blick auf die größte Bundeswehrreform in der Geschichte, die ich angestoßen habe ...Wenn allerdings, wie in den letzten Wochen geschehen, die öffentliche und mediale Betrachtung fast ausschließlich auf die Person Guttenberg und seine Dissertation statt beispielsweise auf den Tod und die Verwundung von 13 Soldaten abzielt, so findet eine dramatische Verschiebung der Aufmerksamkeit zulasten der mir Anvertrauten statt.“ Und: „Unter umgekehrten Vorzeichen gilt Gleiches für den Umstand, dass wochenlang meine Maßnahmen bezüglich der "Gorch Fock" die weltbewegenden Ereignisse in Nordafrika zu überlagern schienen.“
„Wenn es auf dem Rücken der Soldaten nur noch um meine Person gehen soll ...“
[Quelle: t-online | 01-03-2011]

Guttenberg sagt es selbst: Die Medien sind schuld an seinem Rücktritt, sie hätten seine Demontage „auf dem Rücken der Soldaten“ ausgetragen.

Selbst bei seinem „Weggetreten“ vom höchsten Amt versucht KT noch die Medien zu beherrschen. Eine Live-Schaltung seiner Presseerklärung wurde nicht erlaubt. Erst eine kontrollierte Aufzeichnung ein paar Minuten später durfte in die Fernsehanstalten. Es hätte ja passieren können, daß er bei seiner Erklärung spontan etwas zeigt, was nicht in das maßgeschneiderte Bild von sich selbst in der Öffentlichkeit paßt.

Die Medien hat er benutzt, bei seinem Afghanistan-Auftritt mit Johannes B. Kerner, um nur die Spitze des Eisberges zu nennen, der ihn nun selbst ein Leck geschlagen hat. Sein Vater sagte dazu übrigens: „Er sei auf dem Sonnendeck der Titanic geboren“. Was auch immer dieser sybillinische Satz des Dirigenten sagen soll.

Es sieht ganz so aus, als habe Karl Theodor immer noch nicht verstanden, warum er jetzt gehen muß. Teile seiner Gefolgschaft auch noch nicht.

DLF [Deutschlandfunk] Dirk Müller: „Haben Sie bis zuletzt Vertrauen gehabt?“
Markus Ferber MdEP [CSU]: „Wir hatten gestern abend Vorstandssitzung, und haben uneingeschränkt unser Vertrauen zu Karl Theodor zu Guttenberg ausgesprochen ... die Partei wäre bereit gewesen, mit ihm es [schwierige Situation] durchzustehen ... aber es ist niemand in der Partei gewesen, der ihn gedrängt hat, diesen Schritt zu gehen, und darauf bin ich STOLZ ...“
[Quelle: Deutschlandfunk | 01-03-2011]

Alexander Dobrindt [CSU]: „...der kairos...“

Wolfgang Bosbach [CDU]: „...ich war immer der Überzeugung, daß er eine zweite Chance verdient hat, und zwar im Amt [also ohne Rücktritt, Anm des Verf.] ...“

Es bleibt nun noch die Frage der Nachfolge. Bei Verleihung des Ordens wider den tierischen Ernst in Aachen letzte Woche hat ihn sein Bruder Philip von und zu usw. vertreten. Noch haben wir allerdings in Deutschland die Erbdynastie noch nicht wieder errichtet. Muß der also noch ein bißchen warten.

Wer kommt sonst noch in Betracht?
Ramsauer hat schon abgelehnt [„er möchte nicht den Rest des Lebens in einem gepanzerten Auto verbringen“]. Wie wärs denn mit unserer kampfeslustigen Arbeitsministerin von der Leyen? Wie Marilyn Monroe an der Front in Vietnam. Uschi mit der Peitsche für die Arbeitslosen hält sich bestimmt für so kampfesmutig wie Karl Theodor. Der Adel ist immer mutig. Zuhause an der Heimatfront. Am warmen Kamin mit Rotwein und Gepökeltem.

Man muß auch jungen Leuten mal eine Chance geben: also Philip Mißfelder? Oder Markus Söder? Sie haben doch lange genug schon an der Parteikarierrefront der Jungen Union gekämpft.

Oder Thomas Gottschalk? Der ist gerade frei geworden.

Heidi Berg


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