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Bild: GRUPPO635.com_hufenbachWilhelms-havens OB Wagner tritt nicht wieder an Beim Neujahrs-empfang schloss Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner eine zweite Amtszeit aus. Zu den Vorwürfen um seinen Urlaub sagte er hingegen wenig ... [... zum Video]
GRUPPO|635 | hufenbachWichtigkeit: Landesbühne Nord - Sehr geehrter Herr Minister, wir schreiben Ihnen deshalb, weil das hervorragend arbeitende Theater mit seinen hochmotivierten Schauspielerinnen und Schauspielern einen bedeutsamen weichen Standortfaktor insbesondere ... [... mehr]
Bild: GRUPPO|635 | hufenbach Nichts ist so umstritten, wie die Aufstellung vergangener Heroen in Metallform auf formschönen Sockeln bei Sonnnenschein. In Wilhelmshaven gibt es ganz bestimmt wichtigere Probleme zu lösen, als ein ehemaliges Bismarck-Denkmal zu reaktivieren ... [... zum Video]

   

Die Schamlosigkeit hat Methode
25|06|2011



Es gibt PolitikerInnen die Funktionen ohne volkswirtschaftlichen Nutzen ausüben, eingesetzt von Parteifreunds-Gnaden ... nicht nur das Europaparlament hat das Problem auch Wilhelmshaven!

Gemeinsam ist beiden ein durch plötzlichen Mandatsschwund drohender Versorgungs- und Bedeutungsengpaß.

Als Wilfrid Adam infolge eines nicht mehr erlangten Landtagsmandates im Jahre 2003 plötzlich ohne lukrative Einnahmen in Höhe von immerhin ca. 6.000 Euro plus Zusatzbeträge, Freifahrtschein Deutsche Bundesbahn etc. pro Monat dastand, halfen ihm die SPD, bzw. bewährte „Freunde“ und Strippenzieher aus dem Hintergrund aus, durch Gründung einer sogenannten „Hafenbetriebsgesellschaft“ [ohne tatsächlich stattfindenden Hafenbetrieb im engeren Sinne].

Die Einsetzung des bewährten Händeschüttelers, die Wilhelmshaven definitiv nicht braucht garantiert ihm bis zur Pensionsgrenze – ein durchschnittliches Jahresgehalt von ca. 60.000 Euro [jüngst verlängert ohne Murren der örtlichen Presse], selbstverständlich auf Steuerzahlerkosten.

Das weibliche Zugpferd des Europawahlkampfes 2009, Silvana Koch-Mehrin von der FDP, hat nun den Vogel des Jahres abgeschossen. An Dreistigkeit und Verhöhnung des Wählervolkes ist das nicht mehr zu überbieten.

Ebenfalls im Angesicht der drohenden Bedeutungslosigkeit und drohender Einbußen an der Leben-im-Luxus-Front hat die FDP der ehemaligen Fraktionsführerin im Europaparlament nun ein Versorgungspöstchen als „Vollmitglied im Forschungsausschuss des Europaparlaments“ verschafft. Mit einem kleinen Schönheitsfehler:

Die Posten-Notlage von Frau Dr. schummel Silvana Koch-Mehrin ist in den letzten Tagen und Wochen durch ureigenen vorsätzlichen wissenschaftlichen Betrug seitens der FDP-Politikerin entstanden.

Im Gegensatz zu Herrn Zweitbürgermeister und Feuerwehreinweiher, Wilfrid Adam, bei dem lediglich das natürliche Auf und Ab der Wählergunst zu einer Diskontinuität der üppigen Einnahmen und Rundumversorgung seitens des Staates zu führen drohte, was Gott sei Dank bzw. Freunde sei Dank noch einmal mittels dieser Hafenbetriebsgesellschaft abgwendet werden konnte, droht FDP-Frontfrau [Anchor-Woman] Koch-Mehrin ihre eigene Seichtigkeit und Leichtigkeit bei den wissenschaftlichen Umgangsformen der erlesenen Doktoren-Elite unseres Landes zum Verhängnis zu werden.


Die Universität Heidelberg hat diese Woche festgestellt, daß Frau Dr. ex. Koch-Mehrin unbestreitbar mit Vorsatz ihre Doktorarbeit gefälscht hat und ihr den daraus resultierenden, gesellschaftlich und monetär heiß begehrten Doktortitel feierlich oder auch nicht feierlich wieder entzogen. Bereits vor dem eindeutigen Statement ihrer ehemaligen Alma mater [=Universität] hatte Frau Koch-Mehrin unter dem Druck der Öffentlichkeit EINIGE ihrer lukrativen und wichtigen Ämter abgeben müssen, unter anderem das der Fraktionsgeschäftsführung der Liberalen im Europäischen Parlament. Auch Folgeposten in spe, also z.B. Parteivorsitzende der FDP auf Bundesebene oder ähnliches, scheinen ihr nun erst einmal oder auch wohl eher für immer verwehrt zu sein.

Ein wissenschaftlicher Betrug ist eben auch ein Betrug, meint die Öffentlichkeit inzwischen recht einhellig, auch wenn unsere oberste Arbeitgeberin, Frau Angela Merkel, bei den bekannt werdenden Schummeleien ihres Verteidigungsministers noch im Bundestag verkündet hatte, sie habe keinen Doktor, sondern einen Verteidigungsminister eingestellt. [Auch als dieser hatte er allerdings wohl nichts Weltbedeutendes oder auch nur ansatzweise Nachhaltiges zustande gebracht, wie nun sein Nachfolger Thomas de Mazi?re Stück für Stück in der Öffentlichkeit zugeben muß.]

Daß die FDP diese von höchster Stelle [ihre Universität selbst] des wissenschaftlichen BETRUGES überführte Kommunikationsstrategin nun ausgerechnet zum „Vollmitglied des FORSCHUNGSAUSSCHUSSES des Europaparlaments“ gemacht hat, ist an Dreistigkeit, Verhöhnung des Volkes und der Öffentlichkeit und der Demokratie überhaupt – nicht mehr zu überbieten!

Die politische Klasse, also alle diejenigen, die in irgendeiner Weise von den finanziellen und undurchsichtigen Hebelwirkungen unseres repräsentativen Modells der Demokratie profitieren, schert sich inzwischen um nichts mehr, was auch nur noch ansatzsweise mit Anstand, Ehre, Verzicht auf Ämter nach Bloßlegung hemmungslosen Egoismusses, sei es nun krimineller, sei es auch nur semi-legaler Art, zu tun hat.

Hemmungslos und schamlos wird nach kleineren und größeren Bruchstücken des öffentlichen Steuergelderverteilungskuchens gegriffen, Reinhard Mey's Ballade von der „Schlacht am kalten Buffet“  [„... Zunächst regiert noch die Hinterlist doch bald schon brutale Gewalt … „ - siehe unten] hat inzwischen staatstragenden Charakter bekommen. Ein Bundesbürger muß seine selbst gebastelte Fahne mit einer Banane im Zentrum des Schwarz-Rot-Gold in seinem Garten nun auf Gerichtsbeschluß abhängen. Er wurde strafanzeiglich verfolgt.

Frau Koch-Mehrin, die tatsächlich der Bananen-Republik Vorschub geleistet hat, und mitnichten auch nur einen Tag lang in ihrem Leben als Vorbild für unseren Nachwuchs in der Schule und anschließend im Universitätsbetrieb taugt, muß keine strafrechtlichen Konsequenzen fürchten. Sie ist offenbar zu mächtig, und die politische Klasse, inzwischen längst in die Bereiche der Justiz ausgedehnt, schützt und deckt sich selbst.

In Deutschland entscheidet bald nur noch, ob Du „dazu gehörst“, oder nicht. Dazu gehörst zu denen, die Raubbau an den öffentlichen Gütern betreiben, und dabei noch lachen und die anderen „Dummen“ grinsend verhöhnen, oder dazu gehörst zu den „Deppen“. Wie Ulrich Wickert schon schrieb „Der Ehrliche ist der Dumme“.

Ich frage mich, wie lange der Wettlauf der Dreisten und Unverschämten eigentlich noch weiter geht. Carsten Maschmeyer hat den NDR erfolgreich auf Nichtausstrahlung peinlicher Szenen eines Dokumentarfilmers und Journalisten verklagt, der Fußballverein „Hannover 96“ spielt weiterhin in der „AWD-Arena“, werbend für die Firma, mithilfe der Carsten Maschmeyer unzählige Rentner – sehr vermutlich auf betrügerische oder mindestens fragwürdige Weise – ausgenommen hat. Und unser Alt-Bundeskanzler zeigt sich gern weiterhin mit seinem Freund Maschmeyer und dessen Edelbiene [ehemals honorige Schauspielerin] Veronica Ferres im Blitzlichtgewitter, sichtbar stolz, daß er auch dazu gehört zu der elitären Räuberbande, die die Deppen der Demokratie ausnimmt, und sich dafür noch Orden, mindestens aber Austerschalen und Kaviardosendeckel ans Rev?re heftet.

Den Ehrlichen, wie z.B. Sven Giegold von den Grünen [und attac], bleibt nur noch ohnmächtiger Zynismus, vom Spielfeldrand: „Vielleicht lernt sie [Koch-Mehrin] da [Forschungsausschuss EP] ja wissenschaftliches Arbeiten“.

Frau Koch-Mehrin übernimmt diesen lukrativen und einflußreichen Posten aus dem Wissenschaftssektor von ihrem Kollegen Jorgo Chatzimarkakis, der ebenfalls diesen Posten jetzt aufgeben muß, weil er – ebenfalls – rund ein Fünftel seiner Dokorarbeit abgeschrieben haben soll.

Welcher Doktor von den Politikern ist eigentlich noch echt?

Die Doktorarbeit von Helmut Kohl ist übrigens seit den ersten Recherche-Versuchen in den 70ern an der Universität Heidelberg bis heute spurlos verschwunden … und wird auch nicht nachgeliefert [grins] - komplexes wissenschaftliches Thema übrigens: „Die politische Entwicklung in der Pfalz und das Wiedererstehen der Parteien nach 1945“ - könnte auch ein Schüleraufsatz sein, nach den Sommerferien zum Aufwärmen …; Doktorvater war ein Professor namens Professor Walther Peter Fuchs, laut wikipedia dem NS-Regime nahestehend, aber ohne Konsequenzen für die spätere Karriere nach Ende des Krieges.


Es wird einem nur noch schwindelig und schlecht. Allerdings nur dann, wenn man noch Ideale und Wertvorstellungen hat. Wenn man selbst sich zu den Betrügern und Schmarotzern des öffentlichen Steuerzahlerkuchens zählt, hat man für diese ganzen Ausführungen nur ein mildes überlegenes Lächeln übrig. Die schreiben halt auch nur gegen uns, weil sie selbst nicht dazu gehören.

Vielleicht. Vielleicht wird unser Land erst dann glücklich, gerecht und seelisch ausgeglichen, wenn ALLE dazugehören. Alle ohne Ausnahme. Und nicht nur die Nepper, Schlepper und Bauernfänger [heute: Rentnerfänger], wie eine Sendung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in den 70ern einmal begriffsstark lautete. Die Sendung haben sie inzwischen abgesetzt. Die Stars dieser Sendung nicht. Sie sitzen selber inzwischen in den Gremien, wie Koch's [Roland Kochs] Coup gegen Nikolaus Brender letztes Jahr für alle bühnenreif unter Beweis stellte. Und Konsequenzen gab es bis heute nicht. The Show must go on. In Brüssel, in Mainz und natürlich auch in Williamsharbour. Demnächst mit neuem Oberbürgermeister. Wir dürfen gespannt sein. Oder auch nicht.

Heidi Berg

P.S.
Warum setzt man ertappte Betrüger – vor allem auch in der Politik – nicht lebenslang auf Hartz IV [inklusive vorherigem Vermögenseinzug zu Gunsten der geschädigten Solidargemeinschaft]? Ich wette, wir hätten sofort völlig andere Entscheidungen in den Gremien auf allen Ebenen. Selber die Angst im Nacken haben – und nicht immer nur den anderen einjagen, als politische Überlebensstrategie. Das wär's doch, oder? Mit den eigenen Waffen schlagen. Aber solch ein Gesetz müssten ja Politiker beschließen. Also sie selbst. Ich geb' den Gedanken sofort wieder auf.


Entnommen der LP „Ein Achtel Lorbeerblatt“ [1972] von Reinhard Mey
im internet unter:
http://lyrics.wikia.com/Reinhard_Mey:Die_Hei%C3%9Fe_Schlacht_Am_Kalten_Buffet

Gemurmel dröhnt drohend wie Trommelklang
Gleich stürzt eine ganze Armee
Die Treppe herauf, und die Flure entlang
Dort steht das kalte Buffet
Zunächst regiert noch die Hinterlist
Doch bald schon brutale Gewalt
Da spießt man, was aufzuspießen ist
Die Faust um die Gabel geballt
Mit feurigem Blick und mit Schaum vor dem Mund
Kämpft jeder für sich allein
Und schiebt sich in seinen gefräßigen Schlund
Was immer hineinpasst, hinein

Bei der heißen Schlacht am kalten Buffet
Da zählt der Mann noch als Mann
Und Auge um Auge, Aspik um Gelee
Hier zeigt sich, wer kämpfen kann
Hurra, hier zeigt sich wer kämpfen kann

Da blitzen die Messer, da prallt das Geschirr
Mit elementarer Wucht
Auf Köpfe und Leiber und aus dem Gewirr
Versucht ein Kellner die Flucht
Ein paar Veteranen im Hintergrund
Tragen Narben auf Stirn und Gesicht
Quer über die Nase und rings um den Mund
Wohin halt die Gabel sticht
Ein tosendes Schmatzen erfüllet den Raum
Das rülpst und das grunzt und das quiekt
Fast hört man des Kellners Hilferuf kaum
Der machtlos am Boden liegt

Bei der heißen Schlacht am kalen Buffet
Da zählt der Mann noch als Mann
Und Auge um Auge, Aspik um Gelee
Hier zeigt sich wer kämpfen kann
Hurrah, hier zeigt sich wer kämpfen kann

Da braust es noch einmal wie ein Orkan
Ein Recke mit Übergewicht
Wirft sich auf's Buffet im Größenwahn
Worauf es donnernd zerbricht
Nur leises Verdauen dringt noch an das Ohr
Das Schlachtfeld wird nach und nach still
Aus den Trümmern sieht angstvoll ein Kellner hervor
Der längst nicht mehr fliehen will
Eine Dame träumt lächelnd vom Heldentod
Gebettet in Kaviar und Sekt
Derweil sie, was übrigzubleiben droht
Blitzschnell in die Handtasche steckt

Das war die Schlacht am kalten Buffet
Von fern tönt das Rückzugssignal
Viel Feind, viel Ehr' und viel Frikassee
Na denn: "Prost" bis zum nächsten Mal
Hurra, na denn: "Prost" bis zum nächsten Mal!

Das war die Schlacht am kalten Buffet
Und von dem vereinnahmten Geld
Geh'n zehn Prozent, welch noble Idee
Als Spende an "Brot für die Welt"
Hurra, als Spende an "Brot für die Welt"

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