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Wenn einer eine Reise tut,...
10|01|2011



Reisen auf Staatskosten in Politikerkreisen ist en vogue!

... dann kann er was erzählen …

Hier hat nicht einer eine Reise „getan“ – hier haben sich gleich – nicht zu verwechseln mit zugleich – 725 Exemplare von Volkes Vertretern auf die Socken gemacht, um die Erde zu erkunden, um ferne Kontinente oder fremde Länder zu bereisen, oder um ganz schlicht unbekannte Genüsse in vielfältiger Gestalt und von vielfältigem Gehalt zu genießen – oder um einfach nur einmal auswärts zu speisen.

Wenn sie es denn noch zugleich und gemeinsam getan hätten, dann hätte das Volk der Vertretenen es ja noch als Gruppenreise mit Dame abtun können. Eine solche kostensenkende Variante des Reisens ist den volksvertretenden Individuen von unter der gläsernen Reichstagskuppel ja offensichtlich zu profan – zu ordinär, denn WER ist man denn, bitteschön, dass man den angebotenen Braten nicht hemmungslos bis auf den Knochen abnagt?

Das dusselige Wahlvolk, das Tag für Tag dafür sorgt, dass die Tafeln der parteilichen Volksvertreter bis zum bersten und biegen mit Köstlichkeiten behäuft sind, das ist es doch selber schuld, dass es nichts davon abbekommt. Jeder Einzelne von den Neidern könnte sich ja auch an die Tafel herandrängeln, hochlügen und betrügen. Das ist doch ganz einfach – man muß nur Willens und gewandt genug sein, um in die entsprechenden Hintern, die einem dann den Weg ebnen, hineinkriechen zu können.

So haben also die Mitglieder des Deutschen Bundestages mit der Anzahl ihrer Einzelreisen eine neue Rekordmarke erreicht – frei nach dem Motto weiter, höher, schneller, teurer und sich selber und ihr hohles Geschwafel von Einschränkung und Klimaschutz einmal mehr ad absurdum geführt.

Liebe Volksvertreter, ich kann euch nur noch sagen, dass das Denken an euer Tun und eure Machenschaften mir einzig nur noch Übelkeit beschert und dass ich für 2011 nicht euch als Volkes Treter, sondern nur uns, als getretenes Volk, alles Gute wünschen kann.

Ewald Eden

...und hier noch die Ursprungsversion:

Wenn een up Tuur geit, denn beläävt he wat …
 
Dor is nich blods Een up Tuur goahn. Dor hevvt sükk glieks – nu nich verwesseln mit toglieks – söbenhunnerdfiefuntwintich [in Talln 725] Volksverträder up de Padd moakt, üm de Eer to erkünnigen, üm ovlägend Kontinenten or frömmde Lannen to visiten, ov heel eenfak unbekenndet in veele Oarten zu geneeten – ov ok villicht eenfak moal in Huus bi de Schines ov bi de Argentinjer to äten. Hör Fräätbuden bedrijfen de joa foaken hier bi us, glieks üm de Ekk  - oaber dor is man joa nich “Exklusiv” un ünner sükk, un üm dor to äten brukt man joa ok keen Fleeger ünner d’ Mors föör duusende van Kilometers.

Wenneer see dat denn noch toglieks un mitnanner doan harn, denn har dat Volk dat joa noch as Druvelreis mit Doam verknusen kunnt.

Su een Geböören lett in de Oogen van de volksverträdenden Enkeldeerten ut dat Gloasenhuus in d’ Riekskuntrei oaber joa wiers as to billich un to ordinülle – denn, WELL is man denn, froach ikk di, dat man de broaden Goas oahn sükk to schoamen  nich bit up de Knoaken ovgnauelt?

De döäsige Woalvölker - de Dach föör Dach dorföör sörgen, dat de Toafeln van de Volksverträders un Parteischojakken mit Schlikkerkroam vullpakkt sünd – de sünd dat doch sülven in Schküld, dat see niks dorvan ovkriigen doon.

Jeden Enkelten van de Ovgünstigen har sükk doch ok an de Toafel ranschuuven, hochleegen un bedreegen kunnt.

Dat is doch heel eenfak – Minsch mutt blods gliemich und kroat genuch wääsen, üm in de dorto paasende Mors rinkrupen to köänen.

Nu hevvt de Bundsdachslitten mit de Tall van hör Enkeldfoahrten allmoal wäär een Rekordteeken to foat kräägen.

Jümmer noa dat Särgen, wiider, hooger, flinker, düürder un hevvt dormit up Nee hör eegen hoahl Schnakkeree van Minniseeren un de Eer to överlääven helpen, mit Kattun in de Achtersten poast.

Leeve Bundsdachslitten, ikk mach jo blods noch särgen, dat dat Denken an jo Doon un jo Verhakkstükkereen mi mien Äten hochkoamen lett un dat ikk jo föör tweeduusendelben liekers niks Goodes wünschen mach.


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