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Das zweite deutsche Gesicht
15|06|2011



Zwei Visionäre aus dem gleichen unwählbaren Verein.

Unsere Regierung unter Schwarz/Gelb – da in der Reichshauptstadt unweit von Potsdam – die hat wieder einmal, für die anderen Nationen kinderleicht erkennbar, das zweite deutsche Gesicht gezeigt, das viele unserer Nachbarvölker schon als den Deutschen abhanden gekommen betrachteten.

So mit einem Schlag haben der deutsche blaugelbe Außenamtsminister und sein niebeliger Anhang durch ihr Reagieren auf die Geschehnisse in Gaddafis Libyen der Völkergemeinschaft kundgetan, das sich rein gar nichts am Tun und Lassen der deutschen Regierungen geändert hat.

Da können Potentaten/Diktatoren in jedweden Ländern und Regierungen noch so große, noch so abgefeimte Schurken sein – solange sie die oder ihre Folterknechte die Peitsche oder die Knute der Unterdrückung fest in ihren Händen halten, [oder solange sie über ausreichend Waffen verfügen, die man ihnen ja gerne und großzügig geliefert hat] solange werden sie hofiert – zumindest wenn sie mit ihren Hintern auf relevanten festen oder flüssigen Bodenschätzen hocken.

Wenn andere Gemeinschaftsmitglieder dann "dem Teufel den Schwanz abgeschnitten haben", dann taucht auf der anderen Seite unversehens die deutsche Regierung in Gestalt eines oder mehrerer Minister auf, und versucht – mit Millionen Steuergroschen des eigenen Volkes als Schmiermittel in den Händen – der Weltöffentlichkeit zu verklickern, dass man ja von Anbeginn auf der rechten Seite gewesen ist. DAS sei doch mehr als deutlich an den vielen Scheinchen in den Händen der Botenjungen zu erkennen

Dieses verniebelte Getue des Westerwelle hat mich in meinem Erinnern mit einem Tritt an vergleichbares Geschehnis in der Endzeit Braundeutschlands befördert.

In einem Residenzstädtchen hier bei uns in der Nähe war in der Zeit der Tausendundzwölfjährigen Glückseligkeit besonders von den Honoren der Kommune bei jeder passenden [oder auch unpassenden] Gelegenheit lautes Heilsgeschrei zu hören. Man rühmte sich gar im Provinzblatt, die erste Nichtarierreine Stadt im Reich zu sein.

In der Disziplin „Armhochreißen“ gab es im Städtchen wahrlich Bataillone von Weltmeistern.

Bis zu der Minute, in der die Meldung: „Die Polen kommen“, von Haus zu Haus und von Mund zu Mund lief.

Die drei Worte hatten sich noch gar nicht recht in die Köpfe der meisten Einwohner festgesetzt, da flatterten aus den Kammerfenstern der fleißigsten Armhochreisser schon die größten und weißesten Bettlaken. Sieh – und daran konnte doch jeder erkennen, dass die Bewohner des Hauses schon IMMER gegen die Verbrecher in den braunen und schwarzen Uniformen waren.

So einfach war das – und die Welt hat es geglaubt. So einfach ist es auch heute noch – ich glaube aber nicht, dass die Welt es noch glaubt.

Ewald Eden

...und hier noch die Ursprungsversion:

Dat tweede düütsche Gesicht …
 
Us Regeern ünner Schwaart/Gääl - dor in d’ Riekskuntrei dicht bi Potsdam - de hett wäär, figelinsch föör de Welt kennboar, dat tweede düütsche Gesicht wiest, dat mennicheen van Düütschland Noabers all as de Düütschen verlüstich goahn ankeeken hett. So up Schlach hett de düütsch Butenminister un hör Anhangeree dör hör reageern up dat Gedoo in Gaddafis Libyen de Völkergemeend-schkupp künnich moakt, dat sükk rein ganniks an dat Doon un Loaten van düütsch Regeern ännert hett. Dor kann een noch so een gewaltigen Schojakk weesen – solaang as he de Pietsch in sien Füüsten hollen deit, solaang hollt man in Düütschlands Regeern de Schnuut un kikkt sass, wat man noch so ovstuuven kann bi de Verbrääkers. Wenneer denn de annern ut de Gemeendschkupp de Düwel sien Steert ovschnääden hevvt, denn düükt furss de düütsch Regeern up de anner Kant up, un versöächt - mit Milljonen Stüürgröschkes van d’ eegen Volk in de schmeerich Füüsten - de Öäpentlichkeit wiestomoaken, dat man joa all jümmers up de rechter Siet wäst is. Un anners kunn man dat an de Doalerschiens in Schwesterwelles Näävelhannen doch woll sehn.

Dat  Gedoo hett mi sotomoal wäär in de Endtiet van Bruundüütschland trüchschmääten. In een Residenzstaddje hier bi us in de Nöächte wee to de Tied sied Duusenduntwalf Joahr sünners van de Honoren bi elker Gelägenheit luudet Heils-Gebölk to hörn. In d’ Aarmshochrieten geev dat in d’ Staddje Kumpaneen van Groodmesters. Bit to de Minüt, as van Huus to Huus un van Muul to Muul de Worden leepen: "De Polens koamt!"

De dree Worden harn sükk noch gannich in elker Kopp doalsett, dor flutterten bi de fliedichsten Aarmshochrieter in d' Kuntrei all de gröttsten witten Bettlinnen ut de Koamerfinsters. Kiek, un doaran kunn man doch sehn, dat man all jümmers tägen de Verbräkers wee. Su eenfach wee dat – un de Welt hett dat glöövt. Su eenfach is dat vandoach ok noch – ikk glööv nu oaber nich, dat de Welt dat noch glöövt.

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